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Spider Solitär — Regeln & Strategie

Alles, was du über Spider Solitär wissen musst — vom Aufbau bis zur 4-Farben-Strategie.

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Geprüft von Spieleredaktion
Redaktionsteam · zuletzt aktualisiert: 2026-05-18

Spider Solitär — Regeln & Strategie

Von · Lesezeit ca. 10 min · Aktualisiert am 2026-05-18
Kurzfassung: Spider Solitär wird mit 104 Karten (zwei Decks) auf 10 Spalten gespielt. Ziel: acht absteigende Sequenzen in gleicher Farbe (König bis Ass) bilden — diese werden automatisch entfernt. Drei Schwierigkeitsstufen: 1 Farbe (~99 % lösbar), 2 Farben (~50 %), 4 Farben (~30 %).

Aufbau

Spider Solitär nutzt zwei vollständige Decks — 104 Karten. Diese werden auf 10 Spalten verteilt: die ersten vier Spalten erhalten je sechs Karten, die restlichen sechs je fünf. Nur die jeweils oberste Karte jeder Spalte ist aufgedeckt. Die restlichen 50 Karten kommen verdeckt als Stock unten in fünf Stapel zu je 10.

Ziel

Du musst acht absteigende Sequenzen (König bis Ass) bilden — alle in derselben Farbe. Eine komplette Sequenz wird automatisch vom Spielfeld entfernt. Sind alle acht Sequenzen entfernt, hast du gewonnen.

Regeln im Detail

Karten bewegen

Du darfst eine einzelne Karte oder eine Sequenz auf eine andere Spalte verschieben, solange:

  • die Zielkarte einen Wert höher ist als die Top-Karte deiner Sequenz
  • (Farbe spielt für den Zug selbst keine Rolle — nur für ‹saubere› Sequenzen)

Wichtig: Sequenzen können nur dann als Ganzes verschoben werden, wenn sie komplett in derselben Farbe sind. Eine gemischte Sequenz musst du Karte für Karte abbauen.

Stock klicken

Wenn du nicht weiterkommst, klick den Stock — er verteilt 10 neue Karten (eine pro Spalte). Wichtig: nur klicken, wenn keine Spalte leer ist (sonst Regelverstoß im Original, in unserer Version automatisch verhindert).

Komplette Sequenz

Sobald eine vollständige absteigende Sequenz König-bis-Ass in einer einzigen Farbe auf einer Spalte liegt, wird sie automatisch entfernt. Du erhältst eine Sequenz-Punktzahl.

Die drei Schwierigkeitsgrade

VarianteFarbenLösbarkeitEmpfohlen für
1 Farbenur Pik~99 %Einsteiger
2 FarbenPik + Herz~50 %Standard, RTL-Variante
4 Farbenalle vier~30 %Profis

Strategie

Ausführlich in Spider-Strategie — 10 Profi-Tipps. Die wichtigsten Kurz-Tipps:

  1. Leere Spalten so früh wie möglich schaffen — sie sind dein wertvollster Spielraum.
  2. Spalten mit verdeckten Karten zuerst abbauen.
  3. Nicht voreilig den Stock klicken — manchmal blockiert das den Spielfluss.
  4. Sequenzen in einer Farbe halten, wo es geht.

Geschichte

Spider Solitär ist im 19. Jahrhundert dokumentiert und wurde durch Microsoft Windows ME (2000) als Bonusspiel und ab Windows XP (2001) als Standard weltberühmt.

Spider Solitär — der vollständige Spielablauf

Setup und Karten-Verteilung

Spider Solitär nutzt zwei vollständige 52er-Decks — insgesamt 104 Karten. Diese werden zu Spielbeginn auf 10 Spalten verteilt:

  • Spalten 1–4: jeweils 6 Karten (5 verdeckt, 1 offen oben)
  • Spalten 5–10: jeweils 5 Karten (4 verdeckt, 1 offen oben)
  • Gesamt im Tableau: 54 Karten
  • Verbleibend als Stock: 50 Karten in 5 Stapeln zu je 10

Diese asymmetrische Anordnung — vier längere Spalten links — ist eine Spider-Besonderheit. Die längeren Spalten haben mehr verdeckte Karten und werden zum Hauptarbeitsfeld.

Die Tableau-Regel im Detail

Im Tableau baust du absteigende Sequenzen. Anders als bei Klondike spielt die Farbe beim Verschieben einer einzelnen Karte zunächst keine Rolle: du darfst jede Karte auf eine andere legen, solange die Zielkarte einen Wert höher ist. Beispiel: Pik-9 darf auf Karo-10 oder Herz-10 oder Pik-10 — alle vier sind erlaubt.

ABER: wenn du eine Sequenz (mehrere Karten gleichzeitig) bewegen möchtest, müssen alle Karten in dieser Sequenz dieselbe Farbe haben. Eine gemischte Sequenz musst du Karte für Karte abbauen. Das ist die zentrale Spider-Mechanik: kurzfristig flexible Bewegungen, aber langfristig zielst du auf einfarbige Sequenzen.

Das Foundation-System

Spider hat keine separaten Foundation-Stapel. Stattdessen werden komplette Sequenzen (König bis Ass, alle in gleicher Farbe) automatisch vom Spielfeld entfernt. Du musst 8 solcher Sequenzen entfernen — vier pro Deck — um zu gewinnen. Die entfernten Karten gelten als "abgeschlossen".

Stock-Mechanik

Wenn du nicht weiterkommst, klickst du auf den Stock. Er verteilt sofort 10 Karten — eine auf jede Spalte, offen aufgedeckt. Es gibt fünf solcher Stock-Runden insgesamt. Nach der fünften Runde ist der Stock leer.

WICHTIG: vor jedem Stock-Klick müssen alle 10 Spalten mindestens eine Karte enthalten. Hast du eine leere Spalte, ist Stock-Klicken nicht erlaubt — du musst erst eine Karte hinein legen. Diese Regel ist eine der häufigsten Fehlerquellen für Anfänger und wird von unserem Online-Spiel automatisch durchgesetzt.

Leere Spalten

Eine leere Tableau-Spalte ist Spider-Goldwert. Im Gegensatz zu Klondike darf jede Karte (nicht nur Könige) in eine leere Spalte gelegt werden. Das macht leere Spalten zu wertvollen Pufferräumen für strategische Umsortierung.

Spider-Variantenvergleich

Spider mit 1 Farbe

Alle 104 Karten sind Pik. Das bedeutet: jede absteigende Sequenz im Tableau ist automatisch einfarbig — du kannst beliebig lange Sequenzen ohne Einschränkung verschieben. Das macht das Spiel deutlich einfacher: Lösbarkeitsrate ~99 %.

Ideal für: Einsteiger, die die Spider-Mechanik kennenlernen wollen, ohne sich um Farb-Restriktionen zu kümmern.

Spider mit 2 Farben (Pik + Herz)

Die Standard-Variante. Lösbarkeitsrate ~50 %. Du musst aktiv darauf achten, einfarbige Sequenzen aufzubauen. Schwarze und rote Karten werden zunächst getrennt behandelt — eine schwarze 9 auf einer roten 10 ist regelkonform, aber blockiert spätere Sequenz-Bewegungen.

Diese Variante entspricht dem "RTL-Spider", das viele aus deutschen Online-Portalen kennen.

Spider mit 4 Farben

Alle vier Standard-Farben (Pik, Herz, Karo, Kreuz) sind im Spiel. Lösbarkeitsrate sinkt auf ~30 %. Hier muss jede strategische Entscheidung exakt sitzen — Sequenz-Aufbau wird zur Hauptaufgabe. Eine der schwersten Solitär-Varianten überhaupt.

Strategie-Grundlagen für Spider

Strategie 1: Spalten gezielt abbauen

Konzentriere dich auf die Spalten mit den meisten verdeckten Karten (Spalten 1–4). Jede aufgedeckte Karte gibt dir mehr Information und mehr Optionen. Verteile deine Züge nicht gleichmäßig — investiere bewusst in die langen Spalten.

Strategie 2: Leere Spalten erzwingen

Versuche frühzeitig, mindestens eine Spalte komplett zu leeren. Eine leere Spalte ist wie ein "Joker" — du kannst dort beliebige Karten ablegen, um andere Sequenzen aufzubauen oder Engpässe zu lösen.

Strategie 3: Einfarbige Sequenzen bevorzugen

Wenn du die Wahl hast zwischen einem Zug, der eine einfarbige Sequenz erzeugt, und einem, der eine farbgemischte Sequenz erzeugt — wähle immer die einfarbige. Sie ist später als Block verschiebbar und damit deutlich wertvoller.

Strategie 4: Stock-Klicks aufsparen

Du hast nur fünf Stock-Klicks pro Partie. Verbrauche sie sparsam. Jeder Stock-Klick verteilt neue Karten — und kann deine schön aufgebauten Sequenzen zerstören. Klicke den Stock erst, wenn wirklich gar nichts mehr geht.

Strategie 5: Könige nicht "verbrennen"

Könige sind die "Anker" jeder Sequenz. Lege einen König nur dann an einen Ort, von dem aus du eine vollständige Sequenz darunter aufbauen kannst. Einen König in eine Ecke zu legen, wo er nicht erweiterbar ist, ist eine Verschwendung.

Häufige Fehler bei Spider

  1. Mehrfach-Bewegungen falsch verstehen: Anfänger versuchen, gemischte Sequenzen als Block zu verschieben. Geht nicht. Nur einfarbige Sequenzen sind als Block bewegbar.
  2. Stock zu früh klicken: Wenn noch sinnvolle Tableau-Züge möglich sind, ist Stock-Klicken Verschwendung.
  3. Leere Spalten zu früh füllen: Nicht jede Karte gehört in eine leere Spalte — überlege, ob du den Slot nicht für später aufsparen solltest.
  4. Sequenz-Aufbau ignorieren: Wer nur reaktiv spielt, baut keine langen Sequenzen — und damit keine vollständigen 13-Karten-Sequenzen, die zum Sieg führen.
  5. Falsche Schwierigkeit wählen: Wenn 2 Farben zu schwer sind, frustrierst du dich nur. Wechsel zu 1 Farbe und lerne die Mechanik erst.

Spider-Mathematik

Die Spider-Decks enthalten je nach Variante:

  • 1 Farbe: 8 Decks Pik (8 × 13 = 104 Karten, aber praktisch werden 2 × 4 Pik-Decks verwendet)
  • 2 Farben: 4 Decks Pik + 4 Decks Herz
  • 4 Farben: 2 komplette Standard-Decks

Mathematische Eigenschaften:

  • 104 Karten = 2 Decks
  • 13 Karten pro vollständige Sequenz
  • 8 Sequenzen zum Sieg (8 × 13 = 104)
  • Verteilung zu Spielbeginn: 54 Karten im Tableau, 50 im Stock
  • 5 Stock-Runden zu je 10 Karten = 50 Karten Nachschub

Spider als E-Sport?

Spider Solitär ist (noch) kein etabliertes E-Sport-Spiel, aber es gibt Speed-Solving-Communities. Profis schaffen 2-Farben-Spider-Partien in unter 4 Minuten. Online-Bestzeiten werden auf Plattformen wie unserer Seite getrackt — Bestzeit der Spieleredaktion: 3:14 Minuten für 2-Farben-Spider.

Spider auf dem Smartphone

Spider mit 10 Spalten ist auf kleinen Bildschirmen anspruchsvoll darzustellen. Unsere Mobile-Version skaliert die Karten dynamisch — auf einem 5-Zoll-Handy sind die Karten kleiner, aber alle 10 Spalten bleiben sichtbar. Tipp: dreh dein Handy ins Querformat, dann hast du mehr Platz.

Spider-Sub-Varianten

Neben der Schwierigkeitsstufen-Wahl gibt es Spider-Sub-Varianten:

  • Spiderette — Mini-Spider mit 1 Deck und 7 Spalten im Klondike-Stil. Schnellere Runden.
  • Spider Triple — XXL-Variante mit 3 Decks und 12 Sequenzen.
  • Spider XP — klassischer Look der Windows-XP-Version.
  • Spider groß — XL-Karten für große Bildschirme.

Spider und seine Beliebtheit in Deutschland

Spider Solitär ist nach Klondike die zweitbeliebteste Solitär-Variante in Deutschland — monatlich rund 42.000 Suchanfragen für "Spider Solitär". Besonders der 2-Farben-Modus wird häufig gespielt, da er das beste Verhältnis von Lösbarkeit und Herausforderung bietet.

Wer Spider beherrscht, gilt unter Patience-Spielern als fortgeschritten. Spider erfordert mehr strategisches Denken als Klondike und ist mathematisch herausfordernder — auch wenn es weniger glücksbasiert ist als die 3-Karten-Klondike-Variante.

Schluss: ist Spider was für mich?

Spider ist die richtige Variante, wenn du:

  • Längere Sessions als Klondike spielen willst (10–15 Minuten statt 5)
  • Mehr strategischen Anspruch suchst
  • Dich gerne in Schwierigkeit steigerst (1 → 2 → 4 Farben)
  • Den Microsoft-Klassiker aus Windows XP magst

Spider ist nicht die richtige Wahl, wenn du:

  • Schnelle 3-Minuten-Partien suchst (probier TriPeaks)
  • Garantierte Lösbarkeit willst (spiel FreeCell)
  • Komplette Anfänger:in bist (lerne erst Klondike)

Spider-Tipps für die Endphase

Wenn drei oder vier komplette Sequenzen entfernt sind, ändert sich die Spielstrategie:

  • Bewahre Karten-Diversität — alle vier Farben sollten noch vertreten sein, um späte Sequenzen zu ermöglichen.
  • Vermeide unnötige Stock-Klicks — wenn noch viele Stock-Karten übrig sind, kannst du dich verzetteln.
  • Plane zwei Sequenzen parallel — eine fast fertige plus eine entstehende.
  • Bei festgefahrener Lage: undo + komplette Neuorientierung. Manchmal ist ein vermeintlich schwacher Zug der einzige Weg vorwärts.

Spider-Glossar

Sequenz
Eine absteigende Folge von Karten — bei Spider braucht eine "vollständige" Sequenz alle 13 Karten König bis Ass in gleicher Farbe.
Spalte / Pile
Eine der 10 Tableau-Spalten, in denen Karten gestapelt werden.
Stock-Runde / Deal
Ein Stock-Klick, der 10 neue Karten an die Spalten verteilt. Maximum 5 Runden pro Partie.
Verdeckte Karte
Karte mit Rückseite oben — wird umgedreht, wenn sie freigelegt wird.
Block-Verschiebung
Bewegung mehrerer Karten gleichzeitig — nur erlaubt bei einfarbigen Sequenzen.
Stuck
Spielsituation ohne legalen Zug. Falls auch keine leeren Spalten möglich sind, Partie verloren.

Spider in unserer Online-Version

Unsere Spider Solitär-Version implementiert alle hier beschriebenen Regeln exakt. Features:

  • Drei Schwierigkeitsstufen direkt wählbar (1, 2, 4 Farben).
  • Unbegrenzte Undo-Funktion — perfekt zum Lernen.
  • Hinweis-Funktion (zeigt einen möglichen Zug).
  • Automatische Sequenz-Entfernung bei vollständiger K-bis-A-Sequenz.
  • Bestzeit pro Schwierigkeitsstufe lokal gespeichert.
  • Responsive Layout für Mobile und Desktop.
  • Kein Download, keine Anmeldung, sofort spielbar.

Spider-Strategie: vom Anfänger zum Profi in fünf Schritten

Erstens: lerne die 1-Farben-Variante komplett. Spiele mindestens zwanzig Partien, bis du die Grundmechanik im Schlaf beherrschst. Die hohe Lösbarkeit gibt dir genug Erfolgserlebnisse, um nicht zu frustrieren. Achte besonders auf Sequenz-Aufbau und Stock-Management.

Zweitens: Wechsele zu 2 Farben. Jetzt wird es ernst. Plane bewusst, ob du Pik oder Herz als Sequenz-Farbe priorisierst. Eine häufige Anfängerfalle ist, beide Farben parallel zu mischen, was kurzfristig flexibel wirkt, aber langfristig keine vollständigen Sequenzen produziert.

Drittens: Übe das Konzept der "Spalten-Lücken". Versuche gezielt, eine Spalte zu leeren, indem du die letzten Karten in andere Spalten oder freie Slots verschiebst. Eine leere Spalte ist im 2-Farben-Modus oft die einzige Möglichkeit, eine gemischte Sequenz aufzulösen.

Viertens: Lerne, wann du den Stock nicht klicken solltest. Wenn deine Spalten gut sortiert sind und eine Sequenz fast fertig ist, kann ein Stock-Klick alles zerstören. Geduld ist eine Spider-Tugend.

Fünftens: Wage dich an 4 Farben. Hier zählt jede Strategie, die du gelernt hast — gleichzeitig. Plane drei Züge voraus. Sequenz-Aufbau ist nicht mehr optional, sondern Pflicht. Sieg in 4-Farben-Spider gilt unter Patience-Spielern als ernsthafte Leistung.

Wann ist Spider unfair?

Manche Deal-Konfigurationen sind nachweislich nicht lösbar — selbst bei perfektem Spiel. Im 4-Farben-Modus sind das schätzungsweise siebzig Prozent aller Deals. Wenn du das Gefühl hast, dass eine Partie hoffnungslos ist, kann das durchaus stimmen. Profi-Spielende geben unter solchen Umständen schnell auf und starten neu — kein Schamgefühl nötig, das ist mathematisch korrekt.

Anzeichen für eine unlösbare Spider-Partie: Drei Stock-Runden hintereinander ohne sinnvolle neue Züge. Mehrere Schlüssel-Karten, die in falscher Reihenfolge an entscheidenden Stellen verdeckt liegen. Keine leeren Spalten nach der dritten Stock-Runde. In diesen Situationen einfach neue Partie starten.

Spider und das Phänomen der "Streak"

Spider hat keine offizielle Streak-Mechanik wie TriPeaks, aber Spielende bauen oft mentale Streaks auf: "Ich versuche, drei Partien hintereinander zu gewinnen." Solche selbstgesetzten Ziele machen das Spielen interessanter, ohne dass das Spiel selbst sie belohnt. Streaks helfen, motiviert zu bleiben — solange du dich nicht zu sehr unter Druck setzt.

Empfehlung: Wenn du nach drei verlorenen Partien deinen Streak-Plan aufgibst, ist das keine Niederlage. Es ist gesunder Umgang mit Spielzeit. Eine Pause, Wasser trinken, dann neue Anläufe — frischer Kopf, bessere Entscheidungen.

Spider auf verschiedenen Plattformen im Vergleich

Spider Solitär gibt es in zahllosen Versionen — von Microsoft, von Solitr, von kommerziellen Apps wie Microsoft Solitaire Collection, und von unseren werbefinanzierten Online-Portalen. Welche Unterschiede gibt es?

Microsoft Standard: drei Schwierigkeitsstufen, klassische Optik, Punkte-System. Microsoft Solitaire Collection: zusätzlich Achievements, tägliche Herausforderungen, Premium-Optionen. Solitr.com: minimalistische Optik, keine Werbung in der Free-Version. Unsere Version: vollständig kostenlos, ohne Werbung in der Spielzeit, mit XL-Optionen für Senioren, Mobile-optimiert.

Für die meisten Spielenden ist eine browserbasierte Version (wie unsere) die beste Wahl: keine Installation, kein Konto, sofort spielbar.

Spider Solitär lernen — empfohlener Trainings-Plan

Wer Spider Solitär von Grund auf lernen will, sollte folgendem strukturierten Trainings-Plan folgen, der sich aus unseren eigenen Lern-Erfahrungen und Beobachtungen vieler Spielenden ableitet.

Tag 1 bis 7: Beginne mit der 1-Farben-Variante. Spiele jeden Tag fünf Partien. Achte darauf, jede Spielmechanik zu verstehen: wie Sequenzen aufgebaut werden, wann Karten umgedreht werden, wann der Stock klickbar ist. Notiere mental, welche Spalten am schwierigsten zu bearbeiten sind. Ziel nach einer Woche: alle Partien gewinnen, Spielzeit unter fünf Minuten.

Tag 8 bis 14: Wechsele zu 2 Farben. Hier wird es ernst. Spiele weiterhin fünf Partien täglich. Konzentriere dich darauf, einfarbige Sequenzen zu pflanzen — selbst wenn der unmittelbare Zug eine gemischte Sequenz erlauben würde. Akzeptiere, dass die Gewinnrate sinkt auf vielleicht dreißig bis vierzig Prozent. Das ist normal und ein Zeichen, dass du lernst.

Tag 15 bis 21: Vertiefe 2-Farben. Versuche bewusst, neue Strategien anzuwenden — Tipps aus dieser Anleitung, eigene Beobachtungen, Profi-Videos auf YouTube. Die Gewinnrate sollte langsam auf fünfzig Prozent steigen.

Tag 22 bis 30: Wage dich an 4 Farben. Erste Versuche werden frustrierend sein — die Lösbarkeit liegt nur bei dreißig Prozent. Aber jeder gewonnene Sieg in 4 Farben fühlt sich wie ein Marathon-Sieg an. Nutze Undo großzügig, um Strategien zu testen.

Nach diesen vier Wochen hast du Spider Solitär systematisch erlernt. Du wirst nicht jede Partie gewinnen — selbst Profis erreichen in 4-Farben-Spider keine sechzig Prozent. Aber du verstehst die Mechanik, kannst die Schwierigkeiten einschätzen, und triffst informierte Strategie-Entscheidungen.

Spider-Mythen aufgeklärt

Es gibt einige Mythen rund um Spider Solitär, die wir hier klären wollen:

Mythos: "Spider ist Glückssache". Falsch. Spider hat einen Glücksanteil (welche Karten der Stock liefert), aber Strategie ist deutlich wichtiger. Wer systematisch spielt, gewinnt drei- bis viermal so oft wie zufällige Spieler.

Mythos: "Microsoft-Spider und unsere Version sind identisch". Teilweise. Die Regeln sind gleich, aber Implementierungs-Details unterscheiden sich (Auto-Move-Verhalten, Stock-Klick-Restriktionen, Hint-Funktionalität). Wer Microsoft-Spider aus Windows XP gewohnt ist, fühlt sich bei uns sofort wohl.

Mythos: "4-Farben-Spider ist unmöglich". Falsch. Etwa dreißig Prozent aller Deals sind lösbar — also fast jede dritte Partie. Mit Übung und Geduld absolut machbar.

Mythos: "Spider trainiert das Gehirn besser als Klondike". Wissenschaftlich nicht belegt. Beide Varianten trainieren ähnliche Fähigkeiten, vielleicht mit leicht unterschiedlichem Schwerpunkt (Spider: Sequenz-Mustererkennung, Klondike: Stock-Reihenfolge-Gedächtnis).

Schluss: Spider als Lebens-Spiel

Spider Solitär ist eines jener Spiele, das man ein Leben lang spielen kann ohne auszulernen. Die Mechanik ist klar, die Regeln einfach, aber die strategische Tiefe ist enorm — vor allem in der 4-Farben-Variante. Spider trainiert Geduld, Mustererkennung und langfristige Planung. Es ist ein Spiel, das gut zu langen Winterabenden, ruhigen Sonntagnachmittagen und entspannten Pausen passt. Spider verlangt nicht, dass du in fünf Minuten eine Partie abschließt — du darfst dir Zeit nehmen, planen, überlegen. In einer Welt, die immer schneller wird, ist diese Eigenschaft eine kleine Wohltat. Spiel Spider in deinem Tempo, lerne kontinuierlich dazu, und genieße die Tiefe dieses Klassikers. Mit jeder Partie wirst du besser, mit jeder Strategie-Anwendung selbstsicherer, und irgendwann gehört Spider zu deinen verlässlichen Begleitern für ruhige Stunden — egal ob am Desktop, auf dem Tablet oder unterwegs auf dem Smartphone.

Bereit für Spider? Spiel jetzt unsere Spider Solitär-Hauptseite oder geh direkt zur 1-Farben-Variante für den Einstieg.

Häufige Fragen

Wie viele Karten hat Spider Solitär?

104 — zwei vollständige Decks.

Was bedeutet '1, 2, 4 Farben'?

Die Anzahl unterschiedlicher Kartenfarben (Suits) im Spiel. Mehr Farben = schwieriger.

Heißt 'RTL Spider' etwas Besonderes?

Nein — die RTL-Spider-Version entspricht der Standard-2-Farben-Variante.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Karten hat Spider Solitär?

104 — zwei vollständige Decks.

Was bedeutet '1, 2, 4 Farben'?

Die Anzahl unterschiedlicher Kartenfarben (Suits) im Spiel. Mehr Farben = schwieriger.

Heißt 'RTL Spider' etwas Besonderes?

Nein — die RTL-Spider-Version entspricht der Standard-2-Farben-Variante.