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Solitär-Regeln: die vollständige Anleitung

Alle Regeln des klassischen Klondike-Solitär — vom Aufbau bis zu den feinen Sonderregeln.

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Geprüft von Spieleredaktion
Redaktionsteam · zuletzt aktualisiert: 2026-05-18

Solitär-Regeln: die vollständige Anleitung

Von · Lesezeit ca. 22 min · Aktualisiert am 2026-05-18
Kurzfassung: Solitär (Klondike) spielst du mit 52 Karten. Ziel: alle 52 Karten auf vier Foundation-Stapel von Ass bis König sortieren. Im Tableau baust du absteigende Reihen in abwechselnden Farben. Aus dem Stock ziehst du eine (oder drei) Karten nach.

Solitär in einer Minute

Bevor wir in die Tiefe gehen: Solitär (auch Klondike genannt) ist ein Geduldsspiel für eine Person mit einem Standarddeck von 52 Karten. Du hast vier Bereiche auf dem Tisch — sieben Spalten im Tableau, einen verdeckten Stock, einen offenen Talon und vier Foundation-Stapel oben rechts. Ziel des Spiels: alle 52 Karten in aufsteigender Reihenfolge von Ass bis König auf die vier Foundation-Stapel zu bringen, einen pro Farbe. Klingt einfach, ist es aber nicht: nur etwa jede dritte (3-Karten-Variante) bis vierte (1-Karten-Variante) Partie ist überhaupt lösbar, selbst bei perfektem Spiel. Lies weiter, um jede Regel im Detail zu verstehen.

Wie spielt man Solitär? — Regeln in 7 Schritten

Diese kurze Schritt-Anleitung erklärt das komplette Spiel. Wer es ausführlich braucht, findet weiter unten jeden Abschnitt im Detail. Wer direkt loslegen möchte: spiel jetzt unser klassisches Solitär — die Regeln werden dort automatisch eingehalten.

  1. Spielfeld aufbauen: Sieben Spalten (das Tableau), die erste mit einer Karte, die siebte mit sieben. Nur die jeweils oberste Karte jeder Spalte ist aufgedeckt.
  2. Foundations: Vier Ablagestapel oben rechts — einer pro Farbe (♠ ♥ ♦ ♣). Du baust sie vom Ass bis zum König auf.
  3. Tableau-Züge: Du legst eine Karte auf eine andere im Tableau, wenn diese genau einen Wert höher ist und die andere Farbe trägt — also Rot auf Schwarz oder Schwarz auf Rot.
  4. Aufdecken: Sobald eine Spalte ganz freigespielt ist oder die unterste aufgedeckte Karte entfernt wird, drehst du die nächste verdeckte Karte um.
  5. Stock & Talon: Aus dem Stock oben links ziehst du eine (oder drei) Karten und legst sie offen auf den Talon. Die oberste Karte ist sofort spielbar.
  6. Leere Spalten: Eine leere Tableau-Spalte darf nur mit einem König (oder einer Sequenz, die mit einem König beginnt) gefüllt werden.
  7. Sieg: Alle 52 Karten liegen auf den vier Foundations — Spiel gewonnen!

Das Spielfeld im Detail

Der Tableau

Das Tableau ist die Spielfläche in der Mitte. Sieben Spalten, treppenförmig aufgebaut: Spalte 1 hat eine Karte (offen), Spalte 2 hat zwei Karten (eine verdeckt, eine offen), … Spalte 7 hat sieben Karten (sechs verdeckt, oben eine offen). Im Tableau wird gestapelt — absteigend, abwechselnde Farben.

Der Stock und der Talon

Die übrig gebliebenen 24 Karten kommen verdeckt als Stock oben links auf das Spielfeld. Mit jedem Klick deckst du eine (oder drei, je nach Variante) auf den Talon auf. Die oberste Karte auf dem Talon ist immer spielbar — die darunterliegenden bleiben verdeckt bis der Talon erneut durchläuft.

Die Foundations

Oben rechts liegen die vier Foundations — einer für jede Farbe. Du beginnst sie immer mit einem Ass und legst dann aufsteigend ab: 2, 3, 4, …, Bube, Dame, König. Sind alle vier vom Ass bis zum König gefüllt, hast du gewonnen.

Spielablauf — jeder mögliche Zug erklärt

Karten im Tableau bewegen

Du darfst jede aufgedeckte Karte (oder eine ganze Sequenz aufgedeckter Karten) auf eine andere Spalte verschieben — vorausgesetzt, die Zielkarte ist einen Wert höher und in der jeweils anderen Farbe. Beispiel: rote 7 darf auf schwarze 8, aber nicht auf rote 8 oder schwarze 7.

Karten aus dem Talon spielen

Die oberste Talon-Karte kannst du auf eine passende Tableau-Spalte oder direkt auf die passende Foundation legen.

Karten zur Foundation bringen

Eine Foundation startet immer mit einem Ass und wächst aufsteigend in derselben Farbe. Tipp: niedrige Karten zügig wegräumen, höhere lieber zunächst im Tableau lassen — sie können dort beim Aufdecken helfen.

Den Talon neu auflegen

Ist der Stock leer, kannst du den Talon umdrehen und erneut als Stock verwenden. Die Reihenfolge bleibt erhalten. Wie oft das erlaubt ist, hängt von der Variante ab — in der Microsoft-Standardvariante beliebig oft, in der ‹Vegas›-Variante nur einmal.

Wie gewinnt man bei Solitär?

Du hast gewonnen, sobald alle 52 Karten in aufsteigender Reihenfolge auf den vier Foundations liegen. Theoretisch kann das in 52 Zügen passieren — in der Praxis sind 90–130 Züge realistisch.

1-Karten- vs. 3-Karten-Variante

Das wichtigste Variantenmerkmal ist, wie viele Karten du pro Klick aus dem Stock ziehst:

VarianteLösbarkeitStrategieFür wen?
1-Karten-Zug~82 %Wenig — fast jeder Zug ist sicherAnfänger, Genuss-Spieler
3-Karten-Zug~33 %Hoch — manche Karten sind blockiertProfis, Microsoft-Standard

Wann ist ein Solitär-Spiel unlösbar?

Nicht jedes Deal ist gewinnbar. Studien (u. a. Bjarnason, Tadepalli, Fern, 2007) zeigen: bei optimalem Spiel ist im 1-Karten-Modus eine Lösungsrate von ca. 82 % möglich, im 3-Karten-Modus rund 33 %. ‹Unlösbar› bedeutet meist: zu viele wichtige Karten liegen unter Königen verdeckt, oder der Talon liefert nie die richtige Karte zur richtigen Zeit.

Frustfrei: bei einem ausweglosen Spiel einfach neu starten — niemand verliert dabei.

Die wichtigsten Solitär-Strategien

1. König-Slots freihalten

Eine leere Spalte ist Goldwert — aber nur ein König (oder eine König-Sequenz) darf hinein. Räume leere Spalten nicht zu früh wieder voll.

2. Asse und Zweier zuerst

Sobald sichtbar — sofort auf die Foundation. Sie helfen niemandem im Tableau.

3. Stock-Karten taktisch nutzen

Klick den Stock nicht im Sekundentakt durch. Plane vorausschauend: welche Karte brauchst du als nächstes, und wann erscheint sie?

Ausführlich: Solitär-Strategie: 7 Profi-Tipps.

Solitär-Varianten im Überblick

Klondike ist der Standard — aber nicht die einzige Variante:

Vollständiger Test: Solitär-Varianten im Vergleich.

Häufige Regelfragen aus der Praxis

Darf ich Karten von der Foundation zurück ins Tableau holen?

Ja, das ist erlaubt — und manchmal sogar nötig. Hast du z. B. die rote 3 zu früh auf die Herz-Foundation gelegt, brauchst sie aber im Tableau, um eine schwarze 2 unterzubringen, kannst du sie zurücknehmen. Beachte: jeder Foundation-Rücknehmen ist ein Zug und sollte mit Bedacht erfolgen.

Was passiert, wenn ich eine Karte falsch lege?

In der digitalen Version (unserem Online-Solitär) ist das nicht möglich: das Spiel verhindert ungültige Züge automatisch. Beim physischen Karten-Solitär gilt: korrigiere den Fehler oder akzeptiere ihn als Teil der Partie. Profis erlauben sich keine Korrekturen, Hobby-Spieler dürfen großzügiger mit sich sein.

Muss ich jeden möglichen Zug machen?

Nein — und das ist wichtig. Manche Züge sind taktisch nachteilig, auch wenn sie regelkonform wären. Beispiel: einen Buben auf eine Dame zu legen, obwohl du dadurch eine später nützliche Sequenz blockierst, ist ein erlaubter, aber kein guter Zug.

Was zählt als Sequenz im Tableau?

Eine Sequenz ist eine Reihe aufeinanderfolgender Karten in absteigender Reihenfolge mit abwechselnden Farben — z. B. schwarze 10 → rote 9 → schwarze 8 → rote 7. Eine solche Sequenz kannst du als kompletten Block auf eine passende Karte (rote/schwarze Bube auf schwarze/rote Dame) verschieben.

Was ist eine "tote" Karte?

Eine tote Karte ist eine Karte, deren passender Zielpartner (die nächsthöhere Karte in passender Farbe) bereits auf der Foundation liegt — sie hat im Tableau keine Aufgabe mehr. Beispiel: hast du die schwarze 10 sichtbar, und beide roten 11er (Buben Herz und Karo) liegen schon auf der Foundation, ist die schwarze 10 "tot" und kann nur noch auf die Foundation wandern.

Karten und ihre Werte

Solitär verwendet ein internationales Skatblatt (französisches Blatt):

KarteWertFarbe
Ass (A)1 (unterster Wert)
2 bis 102 bis 10
Bube (J)11
Dame (Q)12
König (K)13 (höchster Wert)
Pik ♠Schwarz
Kreuz ♣Schwarz
Herz ♥Rot
Karo ♦Rot

Wichtig: für die Tableau-Sequenzen zählt nur die Farbe (rot oder schwarz), nicht das spezifische Symbol. Die schwarze 9 darf auf die rote 10 — egal ob es Pik 9 auf Herz 10 oder Kreuz 9 auf Karo 10 ist.

Sequenzen verschieben — die Mehrfachzug-Regel

Eine der wichtigsten Regeln, die Anfänger oft übersehen: du musst nicht jede Karte einzeln verschieben. Wenn auf einer Spalte eine korrekte Sequenz liegt (z. B. rote 10 → schwarze 9 → rote 8), kannst du diese komplette Sequenz auf eine passende Zielkarte (schwarze Bube) verschieben — alle drei Karten auf einmal. Das spart Züge und ist oft die einzige Möglichkeit, eine verdeckte Karte freizulegen.

Tipp: in unserem Online-Solitär markierst du dafür die oberste Karte der Sequenz, und alle Karten darunter werden mitgenommen.

Spezialfälle und Sonderregeln

Eine Spalte komplett leerräumen

Wenn du es schaffst, eine ganze Tableau-Spalte zu leeren, hast du einen "König-Slot" geschaffen — der wertvollste Spielraum im ganzen Spiel. Wichtig: in diesen Slot darf nur ein König (oder eine Sequenz, die mit einem König beginnt) gelegt werden. Diese Regel macht Könige zu Schlüsselkarten, um Engpässe aufzulösen.

Der "letzte Zug" — Endgame

Wenn keine verdeckten Karten mehr im Tableau liegen, ist die Partie praktisch gewonnen — du musst nur noch alle Karten der Reihe nach auf die Foundation legen. Unser Online-Solitär automatisiert diesen Schritt: sobald keine verdeckten Karten mehr existieren, wird das Spiel auf Knopfdruck (oder automatisch) vervollständigt.

Festgefahren — was tun?

Wenn du keinen einzigen legalen Zug mehr machen kannst (kein Stock-Klick mehr möglich, keine Karte spielbar), ist die Partie verloren. In der Online-Version startest du einfach eine neue. Beim physischen Spiel mischst du das Deck neu und teilst erneut aus.

Tableau-Aufbau im Schritt-für-Schritt

Wenn du Solitär ohne Computer spielst, baust du das Tableau wie folgt auf:

  1. Lege eine Karte verdeckt in Spalte 1, eine in Spalte 2, … eine in Spalte 7.
  2. Zurück zu Spalte 2: lege eine zweite Karte (verdeckt) auf Spalte 2, dann auf 3, 4, 5, 6, 7.
  3. Zurück zu Spalte 3: lege auf 3 eine dritte verdeckte Karte, dann auf 4, 5, 6, 7. Und so weiter.
  4. Am Ende hat Spalte 7 sieben verdeckte Karten, Spalte 1 nur eine.
  5. Drehe die jeweils oberste Karte jeder Spalte um, sodass sie offen liegt.
  6. Die restlichen 24 Karten bilden den Stock — verdeckt oben links.

Das ergibt insgesamt 1+2+3+4+5+6+7 = 28 Karten im Tableau und 24 Karten im Stock, zusammen 52 Karten. Stimmt die Aufteilung nicht, hast du dich beim Auslegen verzählt.

Die wichtigsten Solitär-Strategien

1. König-Slots freihalten

Eine leere Spalte ist Goldwert — aber nur ein König (oder eine König-Sequenz) darf hinein. Räume leere Spalten nicht zu früh wieder voll. Wenn du die Wahl hast, eine niedrige Karte in eine leere Spalte oder auf eine andere Karte zu legen, wähle (fast) immer die andere Karte.

2. Asse und Zweier zuerst

Sobald sichtbar — sofort auf die Foundation. Sie helfen niemandem im Tableau. Diese Regel hat keine Ausnahme.

3. Stock-Karten taktisch nutzen

Klick den Stock nicht im Sekundentakt durch. Plane vorausschauend: welche Karte brauchst du als nächstes, und wann erscheint sie? Vor allem im 3-Karten-Modus solltest du den Talon-Rhythmus mental verfolgen — sonst entgehen dir Karten, die nur in einer bestimmten Stock-Position spielbar sind.

4. Nicht voreilig Foundation füllen

Karten ab der 3 aufwärts können im Tableau noch nützlich sein. Lege sie erst auf die Foundation, wenn du sicher bist, dass du sie unten nicht mehr brauchst — z. B. wenn die nächste niedrigere Karte schon auf der Foundation liegt.

5. Auf verdeckte Karten konzentrieren

Verdeckte Karten sind das eigentliche Spielziel — jede aufgedeckte Karte bringt dich näher zum Sieg. Spalten mit den meisten verdeckten Karten haben Priorität.

Eine ausführliche Strategie-Anleitung findest du in Solitär-Strategie: 7 Profi-Tipps.

Solitär-Varianten im Überblick

Klondike ist der Standard — aber nicht die einzige Variante:

  • Spider Solitär — zwei Decks, acht absteigende Sequenzen, drei Schwierigkeitsgrade.
  • FreeCell — vier freie Zellen, >99,99 % Lösbarkeit, alle Karten von Anfang an sichtbar.
  • Pyramide — Paare bis zur Summe 13 entfernen, schnelle Runden.
  • Yukon — Klondike ohne Stock, reine Strategie ohne Glücksanteil.
  • TriPeaks — drei Mini-Pyramiden, ±1-Mechanik, sehr schnell.
  • Forty Thieves — zwei Decks, gleichfarbige Sequenzen, sehr schwer.

Vollständiger Test mit Schwierigkeits-Tabelle: Solitär-Varianten im Vergleich.

Sonderregeln verschiedener Versionen

Microsoft-Standard (Windows 3.0–11)

3-Karten-Zug, unbegrenztes Stock-Recycling, Punktezählung optional, keine Wett-Komponente. Die mit Abstand bekannteste Variante.

Vegas-Variante

3-Karten-Zug, aber Stock darf nur einmal durchgespielt werden. Punkte werden mit Einsatz verrechnet — startest du mit $52 Einsatz, bekommst du pro Karte auf der Foundation $5 zurück. Sehr schwer zu gewinnen.

Doppelte / Dreifache Varianten

Mit 2 Decks (Klondike Double) oder 3 Decks (Klondike Triple). Längere Partien, mehr Komplexität — aber identische Grundregeln. Beachte: bei zwei Decks gibt es jede Karte doppelt, also 8 Foundations (2 pro Farbe).

Geschichte von Solitär

Die ersten Patience-Spiele sind ab Ende des 18. Jahrhunderts in Frankreich und Skandinavien dokumentiert. Klondike selbst ist nach dem Yukon-Goldrausch (1896–1899) benannt — Goldsucher sollen das Spiel zur Unterhaltung im kanadischen Norden gespielt haben. Den heute meistbekannten Schub bekam das Spiel 1990, als Microsoft es als "Solitaire" mit Windows 3.0 auslieferte — vermutlich das meistgespielte Computerspiel aller Zeiten. Programmiert wurde es vom Praktikanten Wes Cherry, der dafür keine Tantiemen erhielt. Quelle: Wikipedia — Patience.

Mehr historische Details: Die Geschichte des Solitär — von 1788 bis heute.

Solitär-Glossar (Fachbegriffe auf einen Blick)

Tableau
Die sieben Spalten in der Mitte des Spielfelds — der Hauptarbeitsbereich.
Stock
Der verdeckte Kartenstapel oben links, aus dem nachgezogen wird. Enthält zu Spielbeginn 24 Karten.
Talon
Der offene Ablagestapel neben dem Stock. Hier landen aufgedeckte Stock-Karten. Nur die oberste ist spielbar.
Foundation
Die vier Zielstapel oben rechts. Ass bis König, pro Farbe.
Sequenz
Eine Folge absteigender Karten mit abwechselnden Farben (z. B. rote 9 → schwarze 8 → rote 7).
Verdeckte Karte
Karte, deren Rückseite sichtbar ist — Wert unbekannt. Wird umgedreht, sobald sie oben in einer Spalte liegt.
Klondike
Internationaler Name für das klassische Solitär, benannt nach der kanadischen Klondike-Region.
Bust
Beim Vegas-Solitär: wenn der Einsatz aufgebraucht ist.
Auto-complete
Funktion in digitalen Versionen: alle verbleibenden Karten werden automatisch auf die Foundations gelegt, wenn keine verdeckten Karten mehr existieren.
Undo
Den letzten Zug rückgängig machen — in unserer Version beliebig oft.

Wissenschaftliche Daten zu Solitär

Eine viel zitierte Studie von Ronald Bjarnason, Prasad Tadepalli und Alan Fern (Oregon State University, 2007) untersuchte die mathematischen Eigenschaften von Klondike-Solitär mit Monte-Carlo-Methoden. Wesentliche Ergebnisse:

  • Im 1-Karten-Modus liegt die theoretische maximale Lösungsrate bei rund 82 %.
  • Im 3-Karten-Modus liegt sie bei etwa 35 %.
  • Ungelernte menschliche Spieler erreichen typischerweise 30–50 % im 1-Karten-Modus.
  • Mit gutem Strategie-Training sind 75 %+ erreichbar.

Das bedeutet: die meisten Menschen verlieren Solitär-Partien aufgrund von Spielfehlern, nicht weil das Deal unlösbar wäre. Strategie zahlt sich aus.

Häufige Anfängerfehler — und wie du sie vermeidest

  1. Foundation zu früh füllen. Eine 5 wird vielleicht später für eine 4 gebraucht. Warte mit der Foundation, bis du sicher bist, dass die Karte unten nicht mehr nützlich ist.
  2. Leere Spalten verbrennen. Eine niedrige Karte in eine leere Spalte zu legen, ist meist ein Fehler — du blockierst damit einen wertvollen König-Slot.
  3. Wahllos den Stock klicken. Jeder Stock-Klick verändert den Talon. Überlege erst, ob es im aktuellen Zustand noch Züge gibt.
  4. Sequenzen unnötig zerlegen. Eine fertige Sequenz im Tableau zu zerlegen, nur um eine einzelne Karte zu verschieben, ist oft kontraproduktiv.
  5. Beide Buben zu früh ablegen. Buben sind die "Aufnahmepunkte" für Damen. Sie zu früh auf der Foundation zu haben, kostet dich Flexibilität.

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Häufige Fragen

Wie viele Karten braucht man für Solitär?

52 Karten — ein Standard-Spielkartendeck ohne Joker.

Wie ist das Spielfeld bei Solitär aufgebaut?

Sieben Spalten (Tableau), ein Stock + Talon, vier Foundations.

Was ist der Tableau bei Solitär?

Die sieben Spalten in der Mitte, in denen du absteigende Sequenzen baust.

Was ist der Stock bei Solitär?

Der verdeckte Kartenstapel oben links, aus dem du nachziehst.

Wie gewinnt man bei Solitär?

Sobald alle 52 Karten auf den Foundations liegen — Ass bis König pro Farbe.

Was ist die 1-Karten-Variante?

Pro Klick auf den Stock wird genau eine Karte aufgedeckt. Lösbarkeitsrate ~82 %.

Was ist die 3-Karten-Variante?

Pro Klick werden drei Karten aufgedeckt — nur die oberste ist spielbar. Lösbarkeitsrate ~33 %.

Wann ist ein Solitär-Spiel unlösbar?

Wenn keine legalen Züge mehr möglich sind und der Stock keine spielbare Karte liefert.

Welche Solitär-Variante ist die leichteste?

FreeCell — über 99,99 % der Deals sind lösbar.

Unterschied Klondike, Spider, FreeCell?

Klondike = klassisches Solitär; Spider = 2 Decks, absteigende Sequenzen; FreeCell = alle Karten sichtbar, 4 freie Zellen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Karten braucht man für Solitär?

52 Karten — ein Standard-Spielkartendeck ohne Joker.

Wie ist das Spielfeld bei Solitär aufgebaut?

Sieben Spalten (Tableau), ein Stock + Talon, vier Foundations.

Was ist der Tableau bei Solitär?

Die sieben Spalten in der Mitte, in denen du absteigende Sequenzen baust.

Was ist der Stock bei Solitär?

Der verdeckte Kartenstapel oben links, aus dem du nachziehst.

Wie gewinnt man bei Solitär?

Sobald alle 52 Karten auf den Foundations liegen — Ass bis König pro Farbe.

Was ist die 1-Karten-Variante?

Pro Klick auf den Stock wird genau eine Karte aufgedeckt. Lösbarkeitsrate ~82 %.

Was ist die 3-Karten-Variante?

Pro Klick werden drei Karten aufgedeckt — nur die oberste ist spielbar. Lösbarkeitsrate ~33 %.

Wann ist ein Solitär-Spiel unlösbar?

Wenn keine legalen Züge mehr möglich sind und der Stock keine spielbare Karte liefert.

Welche Solitär-Variante ist die leichteste?

FreeCell — über 99,99 % der Deals sind lösbar.

Unterschied Klondike, Spider, FreeCell?

Klondike = klassisches Solitär; Spider = 2 Decks, absteigende Sequenzen; FreeCell = alle Karten sichtbar, 4 freie Zellen.